«Tschliner Bier kommt aus Tschlin.» - Die funktionierende Brauerei ist der Tatbeweis.
Ausblick 2011/2012
Wir halten an unserem Grundsatz „Ausbau in verkraftbaren Portionen“ fest.
Der Geschäftsverlauf Januar bis August 2011 zeigte viererlei:
- Wirtschaftliche Rahmenbedingungen katastrophal – im Winter 2010/2011 16 % weniger Übernachtungen im Unterengadin als im Vorjahr, Euro von 1.40 bis auf 1.07 Fr gefallen, da hat’s das „Touristenbier“ aus Tschlin besonders schwer.
- Die im 2010 hart erarbeitete Planung „Ausbau Bieraria 2011“ erwies sich als sehr stabil: Die Umbauarbeiten um Platz zu schaffen für eine leistungsfähige Wasch- und Abfüllan- lage, d.h. Mauerausbrüche, Versetzen von Tanks, neue Sanitär- und Elektroinstallationen verliefen technisch wie geplant im Termin. Die Finanzierung ist stabil, Bankkredit steht. Die Umbauarbeiten unterbieten die Kosten.
- Der Lieferant der Anlage ist im Verzug. Statt im Juli wird im Oktober installiert – das wenigstens zu einem günstigen Euro.
- Das Brau-, Wasch-, Abfüll- und Etikettierteam in Tschlin hat diese schwierige Verspätung – wieder mit Maschinenhavarien – lobenswert gemeistert. Die Lieferbereitschaft knickte ein einziges Mal ein wenig ein.
Wir erhoffen uns am Ende dieser kritischen Phase
- Lieferbereitschaft mit reibungsfreien Prozessen, dadurch tiefere Kosten
- die wir dringend brauchen bei der ungünstigen Währungs- und Tourismuslage
- … und eine erfolgreiche Aktienkapitalerhöhung
Bei all diesen Widrigkeiten wissen wir:
Wir haben das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger von Tschlin – siehe Bürgschaft für Bankkredit – und der Aktionärinnen und Aktionäre – siehe Genehmigung der Aktienkapitalerhöhung. Dieses Vertrauen hätten wir nicht erhalten ohne die zuverlässige Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Danke.
Tschlin/Ardez/Zumikon im August 2011 – Berthold Ketterer