Die Biobauern Gian und Gaby Denoth (hier mit Neffe Linard Mair). Die Kaltblutpferde werden zum pflügen, eggen und säen eingesetzt. Im Winter werden sie als «Holzrückepferde» im Wald gebraucht.

Gran Alpin

Malz, das – neben gutem Wasser, Hopfen und der Sorgfalt des Braumeisters – dem Bier seine besondere Würze und (!) den Alkohol gibt, ist angekeimte und dann gedarrte Braugerste. Die Gerste ist ein Berggetreide, das höher hinaufklettert als der Weizen. Das sehen wir an dem beliebten Bündner Gericht, der «Gerstensuppe».

Unser Malz stammt ausschliesslich von Bündner Gerste, die über 1000 m hoch gewachsen und gereift ist. Weil sie hier langsamer wächst als im Tiefland, hat sie länger als andere Gerste Sonne abbekommen, insbesondere Bergsonne.

Bündner Getreidebauern haben sich zur Vereinigung «Gran Alpin» zusammengeschlossen. Der Name sagt’s auf romanisch: Getreide aus unseren Alpen. Die Bäuerin Gaby Denoth aus Tschlin liefert mit ihrem Mann etwa 10% von unserem Malz. Von 2008 bis 2010 war sie Verwaltungsrätin – «am Ort» – der Bieraria Tschlin SA.

Unser Traum ist, dass auf vielen Terrassen in Tschlin und Ramosch, auf denen heute Gras wächst, in Zukunft die ganze Gerste für die Biera Engiadinaisa® gebaut wird. Das war früher die Kornkammer des ganzen Engadin. Leider sind die Terrassen noch zu schmal auch für kleinste Mähdrescher.

www.granalpin.ch